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… und es lieben!

 

Ich möchte hier von Anfang an sagen, dass es meine (und Noemis) persönliche Geschichte ist, und ich diese aus meiner Sicht (und meinen damit zusammenhängenden Gefühlen) erzähle. Ich möchte niemanden angreifen, über einen Kamm scheren oder den Eindruck vermitteln, Kindergarten wäre nur schlecht. Ich möchte ebenfalls  keinen Pädagogen und/oder Erzieher angreifen. Es geht hier um meine persönliche Erfahrung in einem Kindergarten. (Man sollte nicht von einem auf alle schließen!)

Mein ältester Sohn ging ganz normal in eine Kita. Allerdings muss ich hier dazu sagen, dass er erst mit 3 Jahren dort hin kam und es eine Elterninitiative Kita war. In dieser Kita werden Eltern intensiv mit eingebunden. Es gibt nur eine Gruppe und maximal 20 Kinder. Es gibt neben 2 Betreuern noch Anerkennungspraktikanten und Praktikanten für 1 Jahr. Ich habe die Gruppe immer mit mindestens 4 Betreuern erlebt. Wir Eltern konnten jederzeit am Kitaalltag teilnehmen und hatten in allem Mitspracherecht. Im letzten Kitajahr das Noemi dort erlebte, hat mein Mann sogar ehrenamtlich einen Teil der Vorstandsarbeit übernommen. (Das Konzept von dort ist sehr gut, und ich bin sicher, wenn alle Kitas so arbeiten würden, dann wäre es für viele Kinder ganz wunderbar.)

Unser Sohn fühlte sich, aufgrund der sehr familiären Atmosphäre, sehr wohl und ging gerne hin. Trotzdem habe ich ihn immer so früh, wie es von der Kita aus ging, abgeholt. Mir war es sehr wichtig, dass er dann ausruhen konnte und wir am Nachmittag noch Zeit für gemeinsames hatten. (Damals war mir übrigens „Kindergartenfrei“ gar nicht bekannt, obwohl ich, von meinem Gefühl her, ihn am liebsten gar nicht angemeldet hätte. Nun gut, damals habe ich mich noch nicht so sehr auf mein Gefühl verlassen und mich noch nicht so belesen, wie ich es heute mache.)

Als ich dann mit dem jüngsten schwanger wurde, war Noemi gerade 2 Jahre alt. Ich wollte sie, genau wie ihren Bruder, erst mit drei Jahren in der Kita anmelden, aber da ich bereits ab der 19. Schwangerschaftswoche wegen Frühwehen liegen musste, blieb uns nichts anderes übrig als den freien Kitaplatz in Anspruch zu nehmen und Noemi ebenfalls hinzubringen. Es klappte erstaunlich gut. Noemi kannte ja schon alle vom Noah hinbringen und abholen und sie ging wirklich gern hin. Durch ständige Gespräche mit den „Erziehern“ wusste ich, dass es ihr gut geht und sie sich auch toll entwickelt. Sie hat niemals geweint. Sie ging immer fröhlich hin und war ein sehr selbstbewusstes und starkes Kind. Sie setzte sich sehr gern durch, war aber auch immer sehr liebevoll und hilfsbereit. Die „Erzieher“ bestätigten immer meinen Eindruck mit ihrer Sicht auf Noemi. So weit, so gut.

DER WANDEL

Als wir dann aber, Noemi war 4 1/2, umziehen mussten, mussten wir uns auch von der Kita trennen.
Da ich, wie gesagt, bis dahin noch nicht so gestärkt war, um Kindergartenfrei zu leben, und wir hier vor Ort auch immer wieder auf Noemi und den Kindergarten angesprochen wurden, entschied ich mich, mit ihr nach einem geeigneten Kindergarten zu suchen.
Leider (oder Gott sei Dank!), gab es zu sofort keinen freien Platz. So trödelten wir noch etwas mit einer (Vor-)Anmeldung rum und genossen die Zeit zuhause.
Als mich immer mehr Leute fragten, wann Noemi denn endlich zur Kita gehen würde, und mir sagten, sie müsse ja schließlich „Anschluss“ finden und „gefördert“ werden, um dann in der Schule nicht „außen vor“ zu sein, fuhren wir mehrere Kitas an.

Nach der dritten Kita, (und dem dritten Satz: „Leider haben wir im Moment keinen freien Platz für Sie, aber wir setzen Sie gern auf die Warteliste.“) war ich echt genervt. Als wir die letzte Kita verließen, schaute Noemi traurig zu Boden und sagte: „Mama, niemand will mich.“
Es zerbrach mir das Herz und machte mich auch wütend. Nur weil ich dem Druck anderer Menschen nachgab, musste meine kleine Maus nun so eine Erfahrung machen.
Als ich zuhause ankam, fing ich an, mich über Kindergartenfrei zu informieren. Geht es heutzutage überhaupt? Was passiert dann später in der Schule, so ganz ohne Freundschaften aus dem Kindergarten? Sogar beim Kinderarzt muss man ja inzwischen Fragen zum Alltag in der Kita des Kindes beantworten. Ich redete lange mit meinem Mann (der übrigens auch nie in einer Kita war) und wir öffneten uns mehr und mehr für ein kindergartenfreies Leben.

Allerdings ergab sich dann doch ein freier Platz, und Noemi hatte entschieden, dass sie hingehen möchte. Naja, bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie ja auch nur gute Erfahrungen mit Kindergarten gemacht.

Das erste Mal hinbringen ging super schnell, Noemi waren die Abläufe ja bekannt und in ihrem Vertrauen, das sie ja völlig hatte, lief sie relativ schnell los. Ich blieb noch einen Augenblick und verabschiedete mich dann.
Als ich sie, nach nur 3 Stunden wieder abholte, kam mir mein Kind sofort entgegen, zog sich an und verließ relativ schnell mit mir die Kita. Die „Erzieherin“ gab mir nur ein „Es lief sehr gut!“ mit auf den Weg. Allerdings fiel mir auf, dass Noemi viel zu ruhig war, in sich gekehrt und irgendwie anders war. Ich vermutete aber zuerst einfach nur, dass sie müde war und von den vielen anderen Kindern und Eindrücken erst mal Erholung brauchte. Zuhause angekommen, lief sie sofort in den Garten auf die Schaukel und schaukelte und schaukelte.

Am nächsten Tag verlief der Abschied nicht so schnell. Sie kuschelte noch, sie brauchte noch ihre Mama. Aber, als ihre neue Freundin dann kam, verabschiedete sie sich von mir. Auch an diesem Tag fielen mir, nach 3 Stunden, genau dieselben Anzeichen wie am Tag zuvor auf.

Am dritten Tag, und nun wird es also endlich spannend, holte ich mein Kind nach etwa 4 Stunden (nach dem Mittagessen) ab. Ich habe lange überlegt, ob ich meine Beobachtungen hier schreiben möchte, aber ich finde diese so wichtig, dass ich es mache.
Ich betrat mit meinem 2jährigen Sohn also den Flur vor dem Gruppenraum. Links davon geht es in das Bad, in dem bereits eine kleine Gruppe Kinder (alle unter 3) und eine Erzieherin zum Zähneputzen waren und etwas weiter geht es in den Schlafraum. Aus dem Gruppenraum kam die zweite Erzieherin und setze sich auf einen Hocker zwischen Gruppen- und Schlafraum. Sie schickte nach und nach Kinder zum Zähneputzen. (Sie begleitete nicht, sie kommandierte.) Die Kinder, die aus dem Bad kamen schickte sie dann zum Umziehen in den Schlafraum. Alles aus ihrer sitzenden Position im Flur.
Im Bad hörte ich, dass die andere Erzieherin laut wurde und einem kleinen Mädchen sagte, es solle sich nicht so doof anstellen.
Im nächsten Augenblick kam ein kleiner Junge aus dem Gruppenraum und die Erzieherin im Flur sagte diesem Zweijährigen: „Das Bad ist voll, geh erst mal deine Schlafsachen holen, zieh dich um, deine Klamotten dann wieder in deine Kiste und das Stofftier ins Bett, dann gehst du ins Bad zum Zähne putzen. Ach, und nicht rum trödeln wie gestern.“ Ich war völlig entsetzt. Ich hatte noch nie so viel Liebloses auf einmal gehört und der kleine Mann war sichtlich überfordert.
Ich sagte daraufhin zu der Erzieherin, dass mein Kleiner auch zwei Jahre alt ist, er aber diese ganzen Anweisungen nie umsetzten könnte. Sie antwortete mir ganz überzeugt von sich: „Naja, wenn er erst mal hier her geht, dann lernt er es alles in ein paar Tagen.“ Ich nahm meinen Kleinen, völlig entsetzt, nur noch fester in den Arm und war erleichtert als Noemi endlich aus dem Gruppenraum kam.
Während Noemi sich anzog, kam die Erzieherin aus dem Bad zu mir und sagte mir, es wäre gut gelaufen mit Noemi.

Als wir die Kita verlassen hatten (ich musste immer noch das, was ich gesehen hatte, verarbeiten und war etwas abgelenkt), bot sich mir ein furchtbares Bild. Meine (sehr selbstsichere und selbstbewusste) Tochter rannte auf die Straße und fing an zu kreischen wie verrückt. Ich habe mich derart erschrocken, dass ich meinen kleinen Sohn schnell in seinen Kindersitz setze (ohne ihn anzuschnallen) und die Tür schloss um Noemi nachzugehen. Doch sie wollte von mir nicht angefasst oder gar angesprochen werden. Sie wirbelte herum, lief nur umso weiter weg, je näher ich ihr kam, und immer wieder fuhren Autos in die Straße ein, die ich abbremsen musste. Als ich sie endlich zu fassen bekam (in diesem Fall wie hier, leider nur mit „Gewalt“, denn ich musste sie gegen ihren Willen auf den Arm nehmen und ins Auto setzen. Zu ihrer, und meiner Sicherheit. Und mein Jüngster war ja nun auch schon einige Zeit allein im Auto, allerdings hat er meine Sonnenbrille zum spielen benutzt und war recht zufrieden damit. Dass ich diese danach nicht mehr benutzen konnte, war ja klar 😉 )
Noemi schlug wie wild um sich, kreischte dabei in den höchsten Tönen und war kaum zu halten. Ich habe sie noch nie so erlebt. Ich kannte sie so nicht. Als ich endlich im Auto saß und los fahren wollte, wohl gemerkt unter anhaltendem Kreischen und Schreien, konnte ich nicht, denn Noemi versuchte mit aller Gewalt ihren (eigentlich heiß und innig geliebten) kleinen Bruder regelrecht zu verprügeln. Ich weiß nicht, wie lange wir dort standen, ich weiß nicht, was ich alles versuchte. Irgendwie bin ich irgendwann nach Hause gekommen und ließ Noemi als erste aus dem Auto. Sie rannte los, in den Garten auf die Schaukel und verbrachte dort mehrere Stunden ganz für sich. Sie wollte mich nicht in ihrer Nähe und auch ihre Brüder durften sich ihr stundenlang nicht nähern.

Am Abend dann endlich, bekam ich meinen Zugang zu ihr zurück und fragte sie, was denn los gewesen sei. Ich versuchte, ganz vorsichtig, herauszufinden, was genau der Auslöser gewesen war.
Doch alles was sie mir sagte war, sie wüsste es nicht. Aber sie ist krank. Sie kann nicht mehr in die Kita.
Ich behielt sie am nächsten Tag zuhause, da sie tatsächlich etwas erhöhte Temperatur hatte und verbrachte einen tollen und intensiven Tag mit ihr (und ihrem Bruder). Alles war wieder völlig normal. Bis zum ins Bett gehen. Sie wollte nur in mein Bett (bei Dir bleiben) und sagte mir, sie sei ja krank. Ich sagte ihr, dass sie solange sie möchte zuhause bleiben kann.

DER AUSLÖSER

Am nächsten Tag rief ich aber in der Kita an. Ich wollte wissen, ob nicht doch etwas auffällig war. Nach einem  Gespräch mit der Kitaleitung rief mich die „Erzieherin“ der Gruppe von Noemi zurück. Sie sagte mir, dass eigentlich alles in Ordnung gewesen sei, Noemi aber sehr still sei und an gemeinsamen Aktivitäten nicht teilnehmen möchte. Sie würde, wenn sie etwas sagt, nur von der alten Kita reden und davon, wie schön es dort war.
Aber, so die Erzieherin, am Morgen an dem letzten Tag an dem Noemi dort war, kam es wohl auch zu einer Situation, die dies begründet. Auf mein Nachfragen erzählte mir die „Erzieherin“ nun folgendes:

„Noemi wollte frühstücken und setzte sich zu ihrer neuen Freundin. Sie holte ihr Frühstück aus der Brotdose und legte es auf den Teller. Aber sie biss nur einmal ab und wollte dann nicht aufessen. Ich habe ihr dann gesagt, sie soll aufessen, damit wir abräumen können. Immerhin ist es hier Regel, dass die Kinder ihr Frühstück aufessen müssen. Sie brauchte aber dann fast bis zum Mittagessen, ich habe sie dann ihr Frühstücksgeschirr selbst abspülen lassen.“

Jetzt war mir schlecht. Ich war baff, entsetzt, wütend. Ich fragte die Erzieherin, ob ihr klar ist, dass ich der Kita undi, mehrfach gesagt habe, das Noemi mit uns zuhause frühstückt und daher nicht in der Kita frühstücken muss. Ich habe gesagt, sie kommt satt in die Kita.
Sie hat, wenn sie sich doch dazu setzen will, noch etwas in der Brotdose dabei. Aber muss es natürlich nicht essen, da sie bereits satt ist. Zumal es bei Noemi sowieso schwierig ist beim Essen, da sie einfach nicht viel auf einmal essen kann. (Sie wiegt genau so viel wie ihr kleiner, 2 Jahre jüngerer, Bruder. Sie ist sehr, sehr zart.)
Ich fragte, wie es nur passieren kann, dass man am dritten Tag in der Kita, derart heftig mit einem Kind umgeht.
Die „Erzieherin“ war nun sehr kleinlaut, und ich muss zugeben, ich wurde sehr laut, entschuldigte sich und stammelte etwas von „ist im Alltag untergegangen, immerhin kam Noemi schon so selbstsicher in die Kita, da hat man sie wie ein Kind behandelt, das schon länger dort ist.“

Es gab noch einige Gespräche mit der Kitaleitung, die genau wie ich, sehr entsetzt war. Ich meldete Noemi noch am selben Tag telefonisch ab.

Die darauf folgenden Wochen und Monate verliefen für uns alles andere als schön. Noemi entwickelte eine „Angststörung“ und eine „Trennungsangst“. Sie kann sich, seit diesem Vorfall, nicht von mir trennen. Sie bekommt Panik, zittert, schwitzt und klagt über Bauchschmerzen und Kopfweh. Lange Zeit ging sie nicht mal mit ihrem Papa mit (nicht auf den Spielplatz, nicht in die Eisdiele. Nur mit Mama.)
„Bei Dir bleiben!“ ist das einzige, das sie sagt, und sie klammert sich an mir fest. Völlig hilflos. Ihr Vertrauen in andere Menschen wurde völlig zerstört.

Wir haben uns, mit Blick auf die Einschulung in diesem Jahr, Hilfe bei einer Psychologin gesucht, die ganz fantastisch (Richtung Unerzogen und Bedürfnisorientiert) mit Noemi arbeitet. Es hat gedauert, bis wir die richtige Ansprechpartnerin fanden, aber wir haben es geschafft. Sie begleitet uns nun seit einiger Zeit, ohne mit Noemi zu „arbeiten“ oder sie wieder zu „reparieren“. Sie arbeitet eng mit mir zusammen, Noemis Bedürfnisse noch stärker wahr zu nehmen und darauf einzugehen.
Wir sind aktuell auf einem guten Weg, Noemi für dieses Jahr zurückstellen zu lassen, damit die Schulpflicht für sie erst im nächsten Jahr beginnt. Unser kleines, mal so selbstbewusstes und selbstsicheres Kind, benötigt die Zeit, um wieder genau das zu werden.

Es wird täglich besser, aber sie zweifelt noch immer an allem und sich (ich kann es nicht/ ich schaffe das nicht) und ist immer noch anderen Erwachsenen, ob bekannt oder nicht, ängstlich gegenüber. Sie ist immer bei mir, an sehr guten Tagen schafft sie es aber auch mal, mit ihrem Papa etwas zu unternehmen.

Wir haben, nach fast einem Jahr, dem Kindergarten diese Entwicklung und unser negatives Feedback klar gemacht. Wir haben mit Nachdruck erwähnt, dass unser Kind dort, unserer Meinung nach, seelisch misshandelt wurde. (Der Auslöser für Ihre Ängste ist, nachweislich durch Psychologin und Kinderarzt, der Vorfall in dem Kindergarten.)

Für uns ist seitdem völlig klar, dass unser Kleiner erst gar kein Kindergarten besuchen wird. Und, auch jedes weitere Kind, sollten wir noch welche bekommen (das hoffen wir!), bleibt Kindergartenfrei.

WARUM WIR DAMIT GLÜCKLICH SIND

Auch wenn es eine extrem negative Erfahrung war, so sind wir heute unendlich glücklich mit unserem Leben ohne Kindergarten. Unsere Familie richtet sich nun, und so sollte es sein, nach den Kindern. Ich arbeite nicht mehr (außer der einen Stunde im Reitverein, ehrenamtlich). Unser Familienleben profitiert unendlich davon. Ich erlebe jeden Tag, jede Entwicklung meiner Kinder und nehme daran teil. Ich bin ein Teil dessen, was sie lernen (wollen) und entdecken. Ich unterstütze sie dort, wo sie meine Unterstützung wollen und ich bin da, wann immer sie mich brauchen. Den ganzen Tag.
Ich höre oft von anderen Müttern, dass sie die Auszeit aber brauchen, die Freizeit in der Zeit, in der die Kinder in der Kita sind. Für sich, oder um arbeiten gehen zu können (meist nicht für sich, sondern für Haus, Auto und Urlaub. Hier machen wir Abstriche. Meine Kinder sind mir so viel mehr Wert als ein vergängliches Eigenheim oder schickes neues Auto 😉 ) Aber unser Familienleben ist ohne diese „Freizeit“ soviel wertvoller, intensiver und ENTSPANNTER! geworden.
Kein schnelles Abendessen und Zähneputzen.
Kein frühes ins Bett bringen, weil man am nächsten morgen früh und pünktlich los muss.
Kein (Zeit-)druck am Morgen, kein gehetztes Frühstück. Kein „raus in die Kälte und die Kinder weg bringen“. Ach, es ist einfach herrlich.

Noch immer ist es für die Menschen in unserem Umfeld schwierig zu verstehen, warum meine Kinder nicht in den Kindergarten gehen. Noch immer gibt es Kommentare zum Kindergarten und Unverständnis. Auch Kopfschütteln und böse Kommentare habe ich schon bekommen, weil ich meine Kinder selbst betreue. Inzwischen stehe ich darüber, bleibe freundlich und behandel diese Menschen genau so, wie ich (eigentlich) von ihnen behandelt werden möchte. Auch wenn diese mich, in diesem Augenblick, eben nicht so behandeln können.
Meine Sorge, meine Kinder könnten keinen Anschluss finden, sie könnten in der Schule „außen vor sein“ oder ihnen würde der pädagogische Input fehlen, sind verflogen. Was meine Kinder brauchen, ist der Halt ihrer Familie, die Liebe der Eltern und die Unterstützung beim selbstständigen Lernen. Das ist der Grundstein! Das sind die Wurzeln. Und wenn sie soweit sind, dann bin ich der Wind in ihren Flügeln der sie fliegen lässt, die Wurzeln auf die sie sich immer verlassen können und der Fallschirm, wenn sie in Not geraten.

Mit diesen (vielen 😉 ) Worten verabschiede ich mich nun ins Wochenende. Ich freue mich auf Dein Feedback.
Es grüßt Dich ganz lieb,

Sarah

Autorin: Sarah

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