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Ein Bild von Sarah

Die vier Jahreszeiten Erinnerungen

Für mich war das Jahr 2016 sehr aufregend, manchmal anstrengend und turbulent aber auch voller Überraschungen.
Im Rückblick auf das Jahr gibt es sicherlich einiges das ich jederzeit wiederholen würde, aber es gibt auch Momente die ich gern in Zukunft nicht noch einmal erleben möchte.
Was mir allerdings bewusst geworden ist, ist dass man die gelebte Zeit nicht wieder bekommt. Die gelebten Momente sind eben nur noch Erinnerungen an schöne oder eben wenige schöne Momente. Und auch wenn in besonderen Momenten die Zeit scheint still zu stehen, so dreht sich die Welt nun doch weiter. Mir ist dass nochmal ganz neu bewusst geworden, und ebenso dass meine Kinder jeden Tag einen Tag älter werden und jeden Tag an dem ich „gerade kann ich nicht“, „ich telefoniere gerade“, „ich muss noch die Wäsche erledigen und dann kochen“, „Nein heute nicht, ich bin so müde, ein anderes mal“ sage, verpasse ich einen Moment an dem ich mich später vielleicht gern Erinnert hätte.
Daher habe ich mir ganz persönlich vorgenommen die Zeit still stehen zu lassen im neuen Jahr, ganz bewusst, in dem ich ganz besondere Dinge mit meinen Kindern erleben möchte. Vier davon, ich nenne Sie die „Vier Jahreszeiten Erinnerungen“ möchte ich gern mit Dir teilen. Über diese vier Erinnerungen wirst du hier am Blog dann auch lesen können.

 

Meine Erinnerungen:

ooo Frühling  ooo

Pflanze einen Baum mit den Kindern. Wenn dir dies nicht möglich ist da Du vielleicht keinen Garten hast oder den Platz dafür dann gibt es noch andere Möglichkeiten, Du kannst mit Deinen Kindern eine Patenschaft für einen Baum in deiner Nähe übernehmen oder einen Baum pflanzen lassen.
Ich werde von unserem „Familienbaum“ dann Bilder machen, und diese dann in unser Erinnerungsglas ( siehe Idee von Tina) stecken. Jedes Jahr werden wir wieder ein Bild machen und sicherlich schon nach dem ersten Jahr feststellen können wie groß der Baum und die Kinder geworden sind.

ooo Sommer ooo

Macht eine Wasserschlacht in voller Montur ( und natürlich einer Kamera 😉 ) Entdecke das Kind in Dir wieder.
Es gibt keine Regeln, je wilder desto besser. Sei albern und nutzt alles was Euch zur Verfügung steht, Sandkasteneimer oder Wasserschlauch, einfach alles ist erlaubt. Hauptsache es wir ein nasser Spaß.

ooo Herbst ooo

 

Feiert ein buntes Fest!
Der Herbst ist immer besonders schön, finde ich. Draußen wird alles bunt, die Tage werden kürzer und gemütlicher.
Die Ernte wird beendet und langsam stellt sich alles auf den Winter ein.
Die perfekte Zeit um ein Fest zu feiern, einfach so. Ladet Freunde ein oder feiert nur als Familie gemeinsam. Schmückt alles mit bunten Blättern, Kastanien und Eicheln. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bastelt einen schönen „Wilkommenskranz“ oder bunte Fensterbilder. Macht was leckeres zu essen ( vielleicht gefällt Dir ein Rezept von unseren oder Du wolltest schon lang mal ein anderes ausprobieren?) Genießt die Zeit miteinander und habt Spaß! Dein Erinnerungsglas freut sich sicher über viele Fotos.

ooo Winter ooo

Macht eine virtuelle Reise in ein Land eurer Wahl
Ihr wolltet Weihnachten schon immer unter Palmen verbringen oder tief eingeschneit in einer Holzhütte tief im Wald? Du hast es noch nicht erlebt da es einfach noch nicht möglich war? Na, dann nichts wie los. Entdeckt ein anderes Land einfach virtuell. Schaut euch gemeinsam Bilder an, erstellt einen persönlichen Flugplan und informiert euch über die Sitten, den Glauben und das Essen in einem anderen Land. Kocht doch mal etwas nach, seit mutig und probiert Früchte oder ähnliches aus dem Land.
Ihr könntet mal überlegen wie es wäre wenn Ihr in diesem Land leben würdet. Wie würde Euer zu hause dann aussehen? Wo würdet Ihr dort wohnen? Und was wäre Euer Lieblingsessen.

Ihr entdeckt das Land lieber persönlich und habt die Möglichkeit? Toll! Dann nichts wie los, schreibt Eure Entdeckungen, Erfahrungen und Bekanntschaften einfach aus und steckt sie in das Erinnerungsglas. Oder teilt diese gern mit mir.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim nachmachen, und ich würde mich sehr über euer Feedback und Bilder freuen.
Ich wünsche euch hiermit allen ein Frohes neues Jahr und genießt doch einfach mal die Momente in denen die Zeit still steht etwas länger und bewusster als sonst.

Es grüßt Dich Deine

Sarah

 

Ein Bild von Tina

Ein Glas voller Erinnerungen

Das Jahr 2016 war ein wirklich tolles. Ich habe so viel Neues gelernt, erlebt, habe viel gelacht, viel geweint, war oft zum Platzen glücklich und hin und wieder auch unheimlich niedergeschlagen. Doch es sind besonders die kleinen und großen Freuden und Erfolge, an die ich mich gerne erinnere.

Jedoch: wie Du sicher auch schon erlebt hast, vergisst man auch vieles. Manches kommt noch einmal zum Vorschein, einiges jedoch bleibt irgendwo in einer kleinen, versteckten Gehirnzelle gespeichert und ward nicht mehr gesehen.
Wie vermutlich viele andere Menschen auch, blicke ich am Ende eines Jahres einige Augenblicke zurück, schaue mir an, was ich erlebt und gefühlt habe und ziehe ein Resümee.

Um mir diesen Rückblick Ende 2017 etwas zu erleichtern, vornehmlich aber, damit schöne Dinge nicht im Nirgendwo meines Gehirns verschwinden, habe ich mir ein Erinnerungsglas angelegt. Auf kleinen Zetteln notiert, will ich 2017 in diesem Glas gute, glückliche, außergewöhnliche Momente, Gedanken und Bilder sammeln, um es dann irgendwann zwischen Weihnachten und Silvester in einem ruhigen Moment zu öffnen und mir mein 2017 anzusehen.

Willst Du auch ein Erinnerungsglas anlegen? Du brauchst dafür gar nicht viel – weder Zeit, noch Material.
Ein Glas oder eine Schachtel, wenn Du möchtest auch eine Dose oder ein Säckchen genügt schon.
Wenn Du Lust hast, kannst Du es noch verzieren, bekleben, anmalen, ein Loch in den Deckel schneiden, in das du die Zettelchen steckst – lass Deiner Fantasie und Kreativität freien Lauf.

Mein Glas steht nun also hier – und ich bin ehrlich, ich bin ein ziemlicher Schlendrian. Anfangs voller Elan und dann nach und nach vergesse ich es doch.
Geht es Dir auch so? Dann habe ich noch einen Tipp für uns Beide: stell‘ Dein Erinnerungsglas irgendwohin, wo Du es gut sehen kannst und hab immer Zettel und Stift in Reichweite. Und – fast noch wichtiger: Variiere den Platz Deines Glases. Wir neigen dazu, Dinge mit der Zeit auszublenden und zu übersehen. Wenn Du also merkst, dass Du das Glas, das (zum Beispiel) auf Deinem Nachttisch steht, gar nicht mehr wirklich wahrnimmst, stell es woanders hin – vielleicht auf das Regal im Gang oder in den Spiegelschrank im Bad, in dem Deine Zahnpasta steht. Je öfter Du an diesem Platz vorbei kommst, umso besser!

Ich bin schon so gespannt, wie voll mein Glas in knapp einem Jahr sein wird und welche Erinnerungsschätze ich darin bewahrt haben werde.
Ich sehe mein Erinnerungsglas von nun an jeden Tag – Du wirst es am 31.12.2017 wieder hier im Blog entdecken!
Ich freue mich drauf!

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